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Rückblick: east.side.story - das ethno-kulturelle
Sommercamp 2. -17. August 2003
Nach anderthalb Tagen anstrengender Autofahrt
hatten wir endlich unser erstes Ziel erreicht, das Dörfchen
Orechovo südlich von Plovdiv. Hier konnten sich alle Teilnehmer
gleich richtig austoben, denn als erster Punkt stand "Banitza
backen" auf dem Programm. Banitza ist ein typisch bulgarisches
Gebäck, dessen Hauptbestandteile neben einem einfachen Teig
vor allem Weißkäse (Feta) und Öl sind. Nachdem diese
Hürde genommen war, ging es weiter mit interessanten Punkten:
- Traditioneller Hausbau ohne maschinelle Hilfsmittel mit ökologischen
Substanzen
- Anprobieren von bulgarischer Trachtenmode (merke: Ausziehen ist
einfacher als Anziehen)
- Lernen bulgarischer Tänze
- Besuch eines bulgarischen Klosters
- Ausflug in eine Pilzzucht
Daneben stand ein breites Spektrum an Freizeitaktivitäten
zur Verfügung, wie Volleyball, Wandern, Höhlenerkundung,
gemeinsame Abende am Lagerfeuer und lustige Spiele, z.B. der Teebeutelmörder.
Nach einer Woche gings weiter nach Osten ans schwarze
Meer, genauer gesagt zu Camping Gradina (übersetzt: Garten),
nördlich von Sozopol. Hier standen Spaß und Entspannung
auf dem Plan, also Baden, Shoppen in Sozopol, Sonnen, usw.. Den
verdienten Abschluss bildete das Neptunfest, das mittlerweile kaum
mehr wegzudenken ist. Wie jedes Jahr entstieg Neptun den Fluten,
um die Ungläubigen zu Taufen und in seine Schar aufzunehmen.
Alle Beteiligten hatten einen Riesenspaß.
Danach gings leider schon wieder zurück,
obwohl alle gern länger dageblieben wären.
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