Ukrainefahrt Oktober 2014

2014 waren wir nur einmal in der Ukraine und nicht wie üblich zweimal. Aufgrund der für uns nicht abschätzbaren Sicherheitslage fiel unsere Fahrt im Mai dieses Jahres leider aus.

Anfang Oktober ging es aber wieder los und wir fuhren zuerst nach Chmelnitzkij, um “unsere” ehemaligen Heimkinder zu treffen und mit unserem Partner vor Ort unsere Projektidee, das Beratungszentrum für ehemalige Heimkinder weiterzuentwickeln. Außerdem waren auch wieder Einzelfallhilfen und die Arbeit mit Familien ein wichtiger Punkt bei dieser Fahrt.

Es gab ein großes Ehemaligentreffen mit 30 Teilnehmern, bei dem die ehemaligen Heimkinder mit uns und untereinander ins Gespräch kamen – über ihre aktuelle Situation und ihren bisherigen Lebensweg.

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Die aktuelle Lage ist durchaus angespannt und der Krieg ein ständiges Thema. In die Stadt kommen Flüchtlinge aus dem Osten und die Bewohner versuchen ihr Möglichstes, aber es fehlt an vielen elementaren Dingen. Durch den Kriegszustand im Land werden nach unserer Wahrnehmung soziale Projekte und sozial Schwache noch weniger unterstützt. Wir hatten Kleiderspenden aus Deutschland mit dabei, um einen kleinen Teil beizutragen.

Unser Fokus lag bei unserem Hauptprojekt, dem Kinderheim in Antonine. Wir wurden hier wieder sehr herzlich von der Leitung und den Kindern empfangen.

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Wir führten viele tolle Aktionen vor Ort durch. Besonders die ausgedehnten Wanderungen in die nähere Umgebung des Kinderheimes, auf denen wir gemeinsam über dem Lagerfeuer kochten und spannende Spiele stattfanden, waren ein Highlight. Die Kinder und Jugendlichen waren besonders vom Bogenschießen begeistert. Zudem gab es ein Tischtennisturnier, Riesenseifenblasen und Schminkaktionen. Während dieser Zeit gab es viele Gesprächsrunden – sowohl mit den Kindern und Jugendlichen, als auch mit den Erziehern und der Heimleitung.

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Da es hier besonders an Winterbekleidung und Schuhen für den Winter fehlte, konnten wir – dank der Unterstützung durch Spenden – diese vor Ort für alle Kinder organisieren.

 

An dieser Stelle nochmal ein herzliches Dankeschön für das Engagement, und die Spenden, die wir durch unsere UnterstützerInnen erhielten.

 

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